GEDOK Berlin

Motzstraße 59
10777 Berlin

Neue Adresse ab  1.12.2018

Suarezstraße 57
14057 Berlin

T. 030. 441 39 05
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Diese Datenschutzerklärung klärt Sie über die Art, den Umfang und Zweck der Verarbeitung von personenbezogenen Daten (nachfolgend kurz „Daten“) innerhalb unseres Onlineangebotes und der mit ihm verbundenen Webseiten, Funktionen und Inhalte sowie externen Onlinepräsenzen, wie z.B. unser Social Media Profile auf. (nachfolgend gemeinsam bezeichnet als „Onlineangebot“). Im Hinblick auf die verwendeten Begrifflichkeiten, wie z.B. „Verarbeitung“ oder „Verantwortlicher“ verweisen wir auf die Definitionen im Art. 4 der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).

Verantwortlicher

GEDOK Berlin
Motzstraße 59
10777 Berlin
T. 030. 441 39 05
F. 030. 21 91 38 61
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http://www.gedokberlin.de/index.php/impressum

Arten der verarbeiteten Daten:

- Bestandsdaten (z.B., Namen, Adressen).
- Kontaktdaten (z.B., E-Mail, Telefonnummern).
- Inhaltsdaten (z.B., Texteingaben, Fotografien, Videos).
- Nutzungsdaten (z.B., besuchte Webseiten, Interesse an Inhalten, Zugriffszeiten).
- Meta-/Kommunikationsdaten (z.B., Geräte-Informationen, IP-Adressen).

Kategorien betroffener Personen

Besucher und Nutzer des Onlineangebotes (Nachfolgend bezeichnen wir die betroffenen Personen zusammenfassend auch als „Nutzer“).

Zweck der Verarbeitung

- Zurverfügungstellung des Onlineangebotes, seiner Funktionen und Inhalte.
- Beantwortung von Kontaktanfragen und Kommunikation mit Nutzern.
- Sicherheitsmaßnahmen.
- Reichweitenmessung/Marketing

Verwendete Begrifflichkeiten

„Personenbezogene Daten“ sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person (im Folgenden „betroffene Person“) beziehen; als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung (z.B. Cookie) oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen identifiziert werden kann, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind.

„Verarbeitung“ ist jeder mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführten Vorgang oder jede solche Vorgangsreihe im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten. Der Begriff reicht weit und umfasst praktisch jeden Umgang mit Daten.

Als „Verantwortlicher“ wird die natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet, bezeichnet.

Maßgebliche Rechtsgrundlagen

Nach Maßgabe des Art. 13 DSGVO teilen wir Ihnen die Rechtsgrundlagen unserer Datenverarbeitungen mit. Sofern die Rechtsgrundlage in der Datenschutzerklärung nicht genannt wird, gilt Folgendes: Die Rechtsgrundlage für die Einholung von Einwilligungen ist Art. 6 Abs. 1 lit. a und Art. 7 DSGVO, die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung zur Erfüllung unserer Leistungen und Durchführung vertraglicher Maßnahmen sowie Beantwortung von Anfragen ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung zur Erfüllung unserer rechtlichen Verpflichtungen ist Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO, und die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung zur Wahrung unserer berechtigten Interessen ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Für den Fall, dass lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person eine Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich machen, dient Art. 6 Abs. 1 lit. d DSGVO als Rechtsgrundlage.

 

 

Zusammenarbeit mit Auftragsverarbeitern und Dritten

Sofern wir im Rahmen unserer Verarbeitung Daten gegenüber anderen Personen und Unternehmen (Auftragsverarbeitern oder Dritten) offenbaren, sie an diese übermitteln oder ihnen sonst Zugriff auf die Daten gewähren, erfolgt dies nur auf Grundlage einer gesetzlichen Erlaubnis (z.B. wenn eine Übermittlung der Daten an Dritte, wie an Zahlungsdienstleister, gem. Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO zur Vertragserfüllung erforderlich ist), Sie eingewilligt haben, eine rechtliche Verpflichtung dies vorsieht oder auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (z.B. beim Einsatz von Beauftragten, Webhostern, etc.).

Sofern wir Dritte mit der Verarbeitung von Daten auf Grundlage eines sog. „Auftragsverarbeitungsvertrages“ beauftragen, geschieht dies auf Grundlage des Art. 28 DSGVO.

Übermittlungen in Drittländer

Sofern wir Daten in einem Drittland (d.h. außerhalb der Europäischen Union (EU) oder des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR)) verarbeiten oder dies im Rahmen der Inanspruchnahme von Diensten Dritter oder Offenlegung, bzw. Übermittlung von Daten an Dritte geschieht, erfolgt dies nur, wenn es zur Erfüllung unserer (vor)vertraglichen Pflichten, auf Grundlage Ihrer Einwilligung, aufgrund einer rechtlichen Verpflichtung oder auf Grundlage unserer berechtigten Interessen geschieht. Vorbehaltlich gesetzlicher oder vertraglicher Erlaubnisse, verarbeiten oder lassen wir die Daten in einem Drittland nur beim Vorliegen der besonderen Voraussetzungen der Art. 44 ff. DSGVO verarbeiten. D.h. die Verarbeitung erfolgt z.B. auf Grundlage besonderer Garantien, wie der offiziell anerkannten Feststellung eines der EU entsprechenden Datenschutzniveaus (z.B. für die USA durch das „Privacy Shield“) oder Beachtung offiziell anerkannter spezieller vertraglicher Verpflichtungen (so genannte „Standardvertragsklauseln“).

Rechte der betroffenen Personen

Sie haben das Recht, eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob betreffende Daten verarbeitet werden und auf Auskunft über diese Daten sowie auf weitere Informationen und Kopie der Daten entsprechend Art. 15 DSGVO.

Sie haben entsprechend. Art. 16 DSGVO das Recht, die Vervollständigung der Sie betreffenden Daten oder die Berichtigung der Sie betreffenden unrichtigen Daten zu verlangen.

Sie haben nach Maßgabe des Art. 17 DSGVO das Recht zu verlangen, dass betreffende Daten unverzüglich gelöscht werden, bzw. alternativ nach Maßgabe des Art. 18 DSGVO eine Einschränkung der Verarbeitung der Daten zu verlangen.

Sie haben das Recht zu verlangen, dass die Sie betreffenden Daten, die Sie uns bereitgestellt haben nach Maßgabe des Art. 20 DSGVO zu erhalten und deren Übermittlung an andere Verantwortliche zu fordern.

Sie haben ferner gem. Art. 77 DSGVO das Recht, eine Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde einzureichen.

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, erteilte Einwilligungen gem. Art. 7 Abs. 3 DSGVO mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen

Widerspruchsrecht

Sie können der künftigen Verarbeitung der Sie betreffenden Daten nach Maßgabe des Art. 21 DSGVO jederzeit widersprechen. Der Widerspruch kann insbesondere gegen die Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung erfolgen.

Cookies und Widerspruchsrecht bei Direktwerbung

Als „Cookies“ werden kleine Dateien bezeichnet, die auf Rechnern der Nutzer gespeichert werden. Innerhalb der Cookies können unterschiedliche Angaben gespeichert werden. Ein Cookie dient primär dazu, die Angaben zu einem Nutzer (bzw. dem Gerät auf dem das Cookie gespeichert ist) während oder auch nach seinem Besuch innerhalb eines Onlineangebotes zu speichern. Als temporäre Cookies, bzw. „Session-Cookies“ oder „transiente Cookies“, werden Cookies bezeichnet, die gelöscht werden, nachdem ein Nutzer ein Onlineangebot verlässt und seinen Browser schließt. In einem solchen Cookie kann z.B. der Inhalt eines Warenkorbs in einem Onlineshop oder ein Login-Staus gespeichert werden. Als „permanent“ oder „persistent“ werden Cookies bezeichnet, die auch nach dem Schließen des Browsers gespeichert bleiben. So kann z.B. der Login-Status gespeichert werden, wenn die Nutzer diese nach mehreren Tagen aufsuchen. Ebenso können in einem solchen Cookie die Interessen der Nutzer gespeichert werden, die für Reichweitenmessung oder Marketingzwecke verwendet werden. Als „Third-Party-Cookie“ werden Cookies bezeichnet, die von anderen Anbietern als dem Verantwortlichen, der das Onlineangebot betreibt, angeboten werden (andernfalls, wenn es nur dessen Cookies sind spricht man von „First-Party Cookies“).

Wir können temporäre und permanente Cookies einsetzen und klären hierüber im Rahmen unserer Datenschutzerklärung auf.

Falls die Nutzer nicht möchten, dass Cookies auf ihrem Rechner gespeichert werden, werden sie gebeten die entsprechende Option in den Systemeinstellungen ihres Browsers zu deaktivieren. Gespeicherte Cookies können in den Systemeinstellungen des Browsers gelöscht werden. Der Ausschluss von Cookies kann zu Funktionseinschränkungen dieses Onlineangebotes führen.

Ein genereller Widerspruch gegen den Einsatz der zu Zwecken des Onlinemarketing eingesetzten Cookies kann bei einer Vielzahl der Dienste, vor allem im Fall des Trackings, über die US-amerikanische Seite http://www.aboutads.info/choices/ oder die EU-Seite http://www.youronlinechoices.com/ erklärt werden. Des Weiteren kann die Speicherung von Cookies mittels deren Abschaltung in den Einstellungen des Browsers erreicht werden. Bitte beachten Sie, dass dann gegebenenfalls nicht alle Funktionen dieses Onlineangebotes genutzt werden können.

Löschung von Daten

Die von uns verarbeiteten Daten werden nach Maßgabe der Art. 17 und 18 DSGVO gelöscht oder in ihrer Verarbeitung eingeschränkt. Sofern nicht im Rahmen dieser Datenschutzerklärung ausdrücklich angegeben, werden die bei uns gespeicherten Daten gelöscht, sobald sie für ihre Zweckbestimmung nicht mehr erforderlich sind und der Löschung keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Sofern die Daten nicht gelöscht werden, weil sie für andere und gesetzlich zulässige Zwecke erforderlich sind, wird deren Verarbeitung eingeschränkt. D.h. die Daten werden gesperrt und nicht für andere Zwecke verarbeitet. Das gilt z.B. für Daten, die aus handels- oder steuerrechtlichen Gründen aufbewahrt werden müssen.

Nach gesetzlichen Vorgaben in Deutschland erfolgt die Aufbewahrung insbesondere für 6 Jahre gemäß § 257 Abs. 1 HGB (Handelsbücher, Inventare, Eröffnungsbilanzen, Jahresabschlüsse, Handelsbriefe, Buchungsbelege, etc.) sowie für 10 Jahre gemäß § 147 Abs. 1 AO (Bücher, Aufzeichnungen, Lageberichte, Buchungsbelege, Handels- und Geschäftsbriefe, Für Besteuerung relevante Unterlagen, etc.).

Nach gesetzlichen Vorgaben in Österreich erfolgt die Aufbewahrung insbesondere für 7 J gemäß § 132 Abs. 1 BAO (Buchhaltungsunterlagen, Belege/Rechnungen, Konten, Belege, Geschäftspapiere, Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben, etc.), für 22 Jahre im Zusammenhang mit Grundstücken und für 10 Jahre bei Unterlagen im Zusammenhang mit elektronisch erbrachten Leistungen, Telekommunikations-, Rundfunk- und Fernsehleistungen, die an Nichtunternehmer in EU-Mitgliedstaaten erbracht werden und für die der Mini-One-Stop-Shop (MOSS) in Anspruch genommen wird.

Hosting

Die von uns in Anspruch genommenen Hosting-Leistungen dienen der Zurverfügungstellung der folgenden Leistungen: Infrastruktur- und Plattformdienstleistungen, Rechenkapazität, Speicherplatz und Datenbankdienste, Sicherheitsleistungen sowie technische Wartungsleistungen, die wir zum Zwecke des Betriebs dieses Onlineangebotes einsetzen.

Hierbei verarbeiten wir, bzw. unser Hostinganbieter Bestandsdaten, Kontaktdaten, Inhaltsdaten, Vertragsdaten, Nutzungsdaten, Meta- und Kommunikationsdaten von Kunden, Interessenten und Besuchern dieses Onlineangebotes auf Grundlage unserer berechtigten Interessen an einer effizienten und sicheren Zurverfügungstellung dieses Onlineangebotes gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO i.V.m. Art. 28 DSGVO (Abschluss Auftragsverarbeitungsvertrag).

Erhebung von Zugriffsdaten und Logfiles

Wir, bzw. unser Hostinganbieter, erhebt auf Grundlage unserer berechtigten Interessen im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO Daten über jeden Zugriff auf den Server, auf dem sich dieser Dienst befindet (sogenannte Serverlogfiles). Zu den Zugriffsdaten gehören Name der abgerufenen Webseite, Datei, Datum und Uhrzeit des Abrufs, übertragene Datenmenge, Meldung über erfolgreichen Abruf, Browsertyp nebst Version, das Betriebssystem des Nutzers, Referrer URL (die zuvor besuchte Seite), IP-Adresse und der anfragende Provider.

Logfile-Informationen werden aus Sicherheitsgründen (z.B. zur Aufklärung von Missbrauchs- oder Betrugshandlungen) für die Dauer von maximal 7 Tagen gespeichert und danach gelöscht. Daten, deren weitere Aufbewahrung zu Beweiszwecken erforderlich ist, sind bis zur endgültigen Klärung des jeweiligen Vorfalls von der Löschung ausgenommen.

Administration, Finanzbuchhaltung, Büroorganisation, Kontaktverwaltung

Wir verarbeiten Daten im Rahmen von Verwaltungsaufgaben sowie Organisation unseres Betriebs, Finanzbuchhaltung und Befolgung der gesetzlichen Pflichten, wie z.B. der Archivierung. Herbei verarbeiten wir dieselben Daten, die wir im Rahmen der Erbringung unserer vertraglichen Leistungen verarbeiten. Die Verarbeitungsgrundlagen sind Art. 6 Abs. 1 lit. c. DSGVO, Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO. Von der Verarbeitung sind Kunden, Interessenten, Geschäftspartner und Websitebesucher betroffen. Der Zweck und unser Interesse an der Verarbeitung liegt in der Administration, Finanzbuchhaltung, Büroorganisation, Archivierung von Daten, also Aufgaben die der Aufrechterhaltung unserer Geschäftstätigkeiten, Wahrnehmung unserer Aufgaben und Erbringung unserer Leistungen dienen. Die Löschung der Daten im Hinblick auf vertragliche Leistungen und die vertragliche Kommunikation entspricht den, bei diesen Verarbeitungstätigkeiten genannten Angaben.

Wir offenbaren oder übermitteln hierbei Daten an die Finanzverwaltung, Berater, wie z.B., Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer sowie weitere Gebührenstellen und Zahlungsdienstleister.

Ferner speichern wir auf Grundlage unserer betriebswirtschaftlichen Interessen Angaben zu Lieferanten, Veranstaltern und sonstigen Geschäftspartnern, z.B. zwecks späterer Kontaktaufnahme. Diese mehrheitlich unternehmensbezogenen Daten, speichern wir grundsätzlich dauerhaft.

Kontaktaufnahme

Bei der Kontaktaufnahme mit uns (z.B. per Kontaktformular, E-Mail, Telefon oder via sozialer Medien) werden die Angaben des Nutzers zur Bearbeitung der Kontaktanfrage und deren Abwicklung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. b) DSGVO verarbeitet. Die Angaben der Nutzer können in einem Customer-Relationship-Management System ("CRM System") oder vergleichbarer Anfragenorganisation gespeichert werden.

Wir löschen die Anfragen, sofern diese nicht mehr erforderlich sind. Wir überprüfen die Erforderlichkeit alle zwei Jahre; Ferner gelten die gesetzlichen Archivierungspflichten.

Einbindung von Diensten und Inhalten Dritter

Wir setzen innerhalb unseres Onlineangebotes auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (d.h. Interesse an der Analyse, Optimierung und wirtschaftlichem Betrieb unseres Onlineangebotes im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO) Inhalts- oder Serviceangebote von Drittanbietern ein, um deren Inhalte und Services, wie z.B. Videos oder Schriftarten einzubinden (nachfolgend einheitlich bezeichnet als “Inhalte”).

Dies setzt immer voraus, dass die Drittanbieter dieser Inhalte, die IP-Adresse der Nutzer wahrnehmen, da sie ohne die IP-Adresse die Inhalte nicht an deren Browser senden könnten. Die IP-Adresse ist damit für die Darstellung dieser Inhalte erforderlich. Wir bemühen uns nur solche Inhalte zu verwenden, deren jeweilige Anbieter die IP-Adresse lediglich zur Auslieferung der Inhalte verwenden. Drittanbieter können ferner so genannte Pixel-Tags (unsichtbare Grafiken, auch als "Web Beacons" bezeichnet) für statistische oder Marketingzwecke verwenden. Durch die "Pixel-Tags" können Informationen, wie der Besucherverkehr auf den Seiten dieser Website ausgewertet werden. Die pseudonymen Informationen können ferner in Cookies auf dem Gerät der Nutzer gespeichert werden und unter anderem technische Informationen zum Browser und Betriebssystem, verweisende Webseiten, Besuchszeit sowie weitere Angaben zur Nutzung unseres Onlineangebotes enthalten, als auch mit solchen Informationen aus anderen Quellen verbunden werden.

Google Fonts

Wir binden die Schriftarten ("Google Fonts") des Anbieters Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA, ein. Datenschutzerklärung: https://www.google.com/policies/privacy/, Opt-Out: https://adssettings.google.com/authenticated.

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Erstellt mit Datenschutz-Generator.de von RA Dr. Thomas Schwenke

Ab 2013 besteht eine Medienpartnerschaft zu berlin-woman.

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Der Kunstfotograf Jan Sobottka www.catonbed.de.

Mit der Documenta in Kassel hatte sich seit den 60er Jahren in weiten Kreisen von Kunstvermittlern und Künstlern das Bewußtsein wieder dafür geschärft, insbesondere zeitgenössische Kunst im Rahmen kunstwissenschaftlicher Begleitung zu realisieren und auf diesem Wege den kunstwissenschaftlichen Diskurs über die Hochschulen hinaus in die Öffentlichkeit zu bringen. Und das nicht zuletzt, um eine größere Akzeptanz der modernen Kunst zu erwirken, denn diese war aufgrund der zwölfjährigen NS-Diktatur und ihrer Diffamierung der sogenannten Entarteten Kunst äußerst gering. In den 70er Jahren erweiterte sich bei Kunstwissenschaftlern, Kunstpolitikern und Publikum das Interesse für die Kunst des 20. Jahrhunderts. Die klassische Moderne war nun in Deutschland bekannt und aufgearbeitet. Man wandte sich mehr und mehr der zeitgenössischen Kunst zu, die damit förderungswürdig wurde. Davon profitierte auch die innovative, experimentelle Kunst, die ihren Platz bisher nur in "off"-Galerien gefunden hatte. Sichtbares Zeichen für diese Entwicklung war - in Berlin - u. a. die Gründung der Freien Berliner Kunstausstellung, auf der nun, dank der Unterstützung durch öffentliche Mittel, jährlich eine große Ausstellung mit aktuellen Arbeiten präsentiert wurde, an der sich auch die GEDOK beteiligte.
 
In den 80er Jahren durchlief die GEDOK-Berlin einen strukturellen wie künstlerischen Erneuerungs- und Modernisierungsprozeß. In den verschiedenen Fachbereichen wurde wiederholt eine Kooperation von Künstlerinnen und Kunstwissenschaftlerinnen praktiziert. Beispielsweise wurden die bisher üblichen Jahresausstellungen durch Projekte ersetzt, die Ergebnis der inhaltlichen Auseinandersetzung zwischen allen Beteiligten waren.
 
Dieses erfolgreiche Zusammenwirken bestärkte die GEDOK Berlin darin, Wissenschaftlerinnen als Kunstförderinnen in alle der fünf vertretenen Kunstsparten aufzunehmen: als Kuratorinnen, um aktiv an der Umsetzung von Ausstellungen bzw. Aufführungen mitzuwirken; oder als Vertreterinnen einer der Fachgruppen, die für die Organisation zuständig bzw. Bindeglied zwischen Künstlerinnen und Vorstand sind.
 
Auch für die zukünftige Arbeit der GEDOK ist diese produktive Zusammenarbeit angestrebt. Die GEDOK Berlin möchte mit der gemeinsamen Arbeit von Künstlerinnen, Kunst-, Musik-, Literatur- und Theaterwissenschaftlerinnen perspektivisch ein lebendiges, dialogorientiertes und projektbezogenes Zusammenwirken von Kunst und Wissenschaft befördern. Dies soll sowohl den Wissenschaftlerinnen als auch den Künstlerinnen ermöglichen, ihre Standpunkte aus dem jeweils anderen Blickwinkel zu reflektieren und Rückschlüsse zum eigenen Tun und Denken zu ermöglichen. Nicht zuletzt soll durch die wissenschaftlichen Partner, sei es als GEDOK-Mitglieder oder als Außenstehende, eine ständige Verflüssigung von Strukturen und Themenbereichen erzielt werden. Am Ende stünden dann im Idealfall eine Ausstellung, Lesung, ein Konzert oder eine interdisziplinäre Veranstaltung, die den Zeitgeist nicht nur bedienen - ohne hier den etwas abgenutzten Begriff der Avantgarde strapazieren zu wollen -, sondern die ihm ein Stück weit voraus sind.

Unter den GEDOK-Mitgliedern steht der großen Gruppe der Künstlerinnen die nicht minder bedeutende Gruppe der Kunstförderer zur Seite.

Ihre Aufgabe ist es, die Künstlerinnen durch aktive Mitarbeit und finanzielle Hilfe sowie durch ideelle Unterstützung mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit nach bestem Können zu unterstützen. Allen Kunstinteressierten – Frauen und Männern – steht die Mitgliedschaft in dieser Gruppe offen.


Wie hoch der Stellenwert der Kunstförderung ist, zeigt sich – neben der finanziellen Unterstützung durch die Mitgliedsbeiträge –besonders an dem ehrenamtlichen Engagement, in der Kommunikation zwischen Künstlerinnen und Kunstinteressierten, in der Projekt- und Vorstandsarbeit, bei der Bildung und Pflege von Kontakten zu Kunstinstitutionen und Galerien zur Schaffung von – auch überregionalen – Netzwerken.


In den verschiedenen Fachbereichen geht es gleichzeitig darum, eine Kooperation von Künstlerinnen und Kunstwissenschaftlerinnen zu praktizieren. Gemeinsam sollen Projekte entwickelt werden, die Ergebnis der inhaltlichen Auseinandersetzung zwischen Kunst und Wissenschaft sind.

Dieses erfolgreiche Zusammenwirken zeigt sich u.a. in der Arbeit der Kuratorinnen, die verantwortlich an der Realisierung von Ausstellungen bzw. Aufführungen beteiligt sind oder in der Tätigkeit der Fachbeirätinnen, die in einer der Fachgruppen als Bindeglied zwischen Künstlerinnen und Vorstand wirken.

Die Fachbeirätinnen sind im Erweiterten Vorstand vertreten und stellen den Informationsfluss zwischen Vorstand und den Gruppen sicher. Sie unterstützen in besonderer Weise den Vorstand in allen künstlerischen Fragen und entscheiden in enger Abstimmung mit dem Vorstand über Projekte und Veranstaltungen, für die sie Projektanträge und Realisierungskonzepte entwerfen. Auch die Vorstandsarbeit wird von Kunstförderinnen und Förderern geleistet.


Mit dieser Arbeit will die GEDOK ein lebendiges, dialogorientiertes und projektbezogenes Zusammenwirken von Kunst und Wissenschaft befördern und sowohl den Wissenschaftlerinnen als den Künstlerinnen ermöglichen, ihre Standpunkte aus dem jeweils anderen Blickwinkel zu reflektieren und Rückschlüsse zum eigenen Tun und Denken zu ermöglichen.


Wie bei den künstlerischen Fachgruppen, gibt es bei den Kunstförderinnen eine Fachbeirätin, deren Aufgabe es ist, zwischen den Künstlerinnen und Kunstfreunden zu vermitteln: Atelierbesuche zu organisieren, Führungen durch Galerien und Ausstellungen in Berlin und anderen Orten zu ermöglichen. Diese Aktivitäten haben u. a. den Sinn, bei den Kunstfreunden Interesse und Verständnis für moderne Kunstrichtungen zu wecken, deren Vertreterinnen die Künstlerinnen der GEDOK sind. Selbst die Salonkultur ist wieder aufgelebt. In Privaträumen von Kunstförderinnen und in der GEDOK-Galerie finden Kammerkonzerte, Lesungen und kleine Feste statt, um die Kunstfreunde, den Vorstand und die Künstlerinnen zusammenzuführen mit dem Ziel gegenseitiger Anregung und persönlicher Begegnung.


Kunstförderung heißt aber auch, die organisatorischen Vorarbeiten für Auftritte, Ausstellungen und sonstige künstlerische Darbietungen zu leisten, während der Ausstellungen Hilfestellung zu geben, Aufsichten zu übernehmen sowie administrative Aufgaben zu erfüllen.

pdfGEDOK Aufnahmeformular

Die GEDOK (Gemeinschaft Deutscher und Oesterreichischer Künstlerinnenvereine aller Kunstgattungen – so der damalige Name) wurde als übergreifender Verband im Jahr 1926 von Ida Dehmel in Hamburg gegründet.

In Berlin gab es zu dieser Zeit zwar schon eine Geschäftsstelle, die Gründung einer Regionalgruppe sollte aber noch bis ca. 1931dauern. 1932 wird dort bereits von 168 Mitgliedern berichtet.

IdaDehmel B Eichheim


Ida Dehmel hatte mit der Gründung der Berliner Gruppe Edith Mendelssohn-Bartholdy beauftragt, die sich insbesondere für das künstlerische Schaffen von Frauen engagierte.

Sie, wie auch Ida Dehmel, wurden 1933 auf Grund ihrer jüdischen Herkunft durch die Nationalsozialisten zum Rücktritt gezwungen

1942 wurde die Berliner GEDOK-Gruppe zur konformen “Reichs-GEDOK” und in die nationalsozialistische Reichskulturkammer integriert. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs löste die Militärregierung alle noch bestehenden Vereine, Parteien und Verbände, also auch die Reichs-GEDOK, auf.
Schon Anfang 1946 erhielten jedoch erste GEDOK-Regionalgruppen die Genehmigung, ihre Tätigkeit wieder aufzunehmen.

In Berlin vertrat in dieser Zeit der Verein der Berliner Künstlerinnen, seit 1951 dem Bundesverband der GEDOK als kooperatives Mitglied angeschlossen, die Interessen der Künstlerinnen.

Am 6. März 1960 erfolgte dann auch in Berlin die Neugründung der Berliner GEDOK-Gruppe. Neben der Schauspielerin Mary Schneider-Braillard und der Komponistin Grete von Zieritz nahmen daran eine Reihe anerkannter Künstlerinnen wie Ima Breusing (Malerin), Gusta Wolf (Malerin), Ilse Molzahn (Schriftstellerin), Dorothea Adler (Rezitatorin), Lizzie Hosaeus (Grafikerin) und Nina von Jaanson (Fotografin) teil.

Kunstfreundin Hilde Weström, Architektin, war Mitinitiatorin der Gründung und ist heute immer noch Mitglied in der Berliner Gruppe.


Im ersten Vorstand waren Mary Schneider-Braillard erste, Grete von Zieritz zweite Vorsitzende, Gusta Wolf, Beauftragte des Vereins der Berliner Künstlerinnen, wurde zur Schatzmeisterin gewählt.


1962 wählten die Mitglieder die Autorin Ingeborg Drewitz zur ersten Vorsitzende.
Die Förderung von Künstlerinnen aller Sparten war auch im damaligen kulturellen Leben West-Berlins etwas Besonderes.
In den ersten Jahren nach der Gründung hatte die GEDOK jedoch noch sehr mit ihrem aus der Vorkriegszeit stammenden Ruf eines elitären, bürgerlichen Vereins kunstbegeisterter Damen zu kämpfen. Ein Ruf, der insbesondere in den siebziger Jahren zu einer starken Abwertung führte und auch heute leider noch in manchen Köpfen weiter spukt.

Ausstellungsräume gab es anfangs gar nicht, und so fanden die Jahresausstellungen des Vereins, in der Regel als Weihnachts-Verkaufsausstellungen, abwechselnd in den privaten Räumen von Mathilde Bering, Hilde Weström, Liselotte Küster und anderen Kunstfreundinnen bzw. Künstlerinnen statt. Hilde Weström beispielsweise stellte ihr Haus zwanzig Jahre lang für zahlreiche Ausstellungen zur Verfügung.

1970 fand die erste Jahresausstellung außerhalb privater Räume in der ehemaligen Galerie des 20. Jahrhunderts in der Jebensstraße, am Bahnhof Zoologischer Garten, statt. Danach wurden die Ausstellungen über einige Jahre im Haus am Lützowplatz gezeigt, in der Regel begleitet von einem kleinen Katalog.


Ein umfangreicher Katalog erschien erstmals 1986 unter der damaligen Vorsitzenden Eva-Marie Treppe, zur GEDOK-Bundesaustellung „Gegenlicht“ in der Staatlichen Kunsthalle in West-Berlin, die mit 44 Werken von Künstlerinnen der Generation Ida Dehmels und über 80 Werken zeitgenössischer Künstlerinnen der Bundesrepublik und Österreichs Retrospektive und Perspektive in einem war.

Der Fall der Berliner Mauer eröffnete auch für die GEDOK Berlin gänzlich neue Perspektiven. Als erster Künstler-Verein ging sie direkt auf Künstlerinnen aus Ost-Berlin zu. Besonders die GEDOK-Künstlerin Gisela Weimann knüpfte sehr schnell Kontakte warb Mitglieder. Bereits im März 1990 traten erste Künstlerinnen aus dem Ostteil der Stadt der GEDOK bei.

Die erste große Ausstellung, die die GEDOK gemeinsam mit Künstlerinnen aus dem Ostteil der Stadt bereits 1992 veranstaltete, wurde durch die 1. Vorsitzende Christel Wankel initiiert und fand im Ausstellungszentrum am Fernsehturm statt. Organisiert hatte sie die damalige stellvertretende Vorsitzende Nanna Zernack.

Damit war ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer alle Trennungen überbrückenden Vereinigung der Künstlerinnen in Berlin getan. Die Zahl der Mitglieder wuchs schnell auf 300 an. Enttäuscht traten zwar einige Künstlerinnen aus dem Osten der Stadt bald wieder aus. Andere wiederum fanden ihren Platz, engagierten sich und wussten die aus Ost und West vereinten Strukturen des Vereins bis heute intensiv und mit Gewinn zu nutzen.
Mit der Ausstellung Synopse 06 knüpfte die GEDOK Berlin an diesen Beginn bewusst noch einmal an. Durch vier Veranstaltungsorte, die sowohl im West- wie im Ostteil Berlins lagen, wurde ein Bogen zwischen beiden Stadthälften gespannt, der darauf verwies, dass die GEDOK als erster Verband in der Wendezeit Künstlerinnen aus West und Ost vereinte.


Bei der Konzipierung des Projekts POSITIONEN - 20 Jahre nach der Wende - spielten Fragen der Zuordnung von Künstlerinnen in Ost und West dann keine Rolle mehr. Die Bedingungen für ihr künstlerisches Schaffen sind inzwischen, unabhängig vom Wohnort, angeglichen.
In ihrer 50-jährigen Geschichte seit ihrer Neugründung hat die GEDOK Berlin zunehmend an öffentlicher Bedeutung gewonnen und ihre frauenpolitischen Ziele nachdrücklich vertreten. Maßgeblich war sie 1989 an der Aktion "Frauen. Kultur. Kultur. Arbeit" in der Akademie der Künste beteiligt, die zur Einrichtung der Arbeitsgruppe "Kulturelle Aktivitäten von Frauen" und des Künstlerinnenprogramms beim Berliner Senat führte.
Mit zahlreichen öffentlichen Präsentationen der Kunst von Frauen bereichert die GEDOK Berlin seitdem die Berliner Kulturlandschaft. Wichtige Ausstellungen, vielbeachtete Konzerte und zahlreiche Lesungen demonstrieren die umfassenden Aktivitäten der GEDOK Berlin in den letzten Jahrzehnten.


Mit der Eröffnung einer GEDOK GALERIE im Jahr 2013 verfügt die GEDOK Berlin erstmalig über die Möglichkeit sich täglich als Künstlerinnen Verein dar zu stellen.

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